Letzte Nachrichten

BUND Naturschutz in Bayern e.V. – Neue Broschüre: „Mobilfunk im Kinderzimmer“

Funkstrahlung ist für Kinder noch gefährlicher als für Erwachsene. Ihr Körper und ihr Gehirn entwickeln sich noch. Ihre Schädeldecke ist dünner. Dennoch sind auch sie – aufgrund ihres Umfelds mit WLAN-Routern, DECT-Telefonen und Smartphones – mittlerweile meist genauso viel Strahlung ausgesetzt wie Erwachsene.

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Neue Online-Datenbank zur Forschungslage Elektromagnetische Felder

Dank der professionellen Arbeit von Diagnose-Funk e.V. wurde nun eine Online-Datenbank zur Forschungslage über elektromagnetische Felder geschaffen.

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Tierstudie aus Italien belegt erneut erhöhtes Krebsrisiko durch Mobilfunk-Strahlung

Das Ramazzini Institut in Bologna hat die Ergebnisse seiner Ratten-Studie in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht. Dabei wurde festgestellt, dass bei den bestrahlten Tieren signifikant mehr geschädigte Zellen auftraten als bei nicht bestrahlten Tieren ...

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Tablets für alle Schüler - Staatsministerin Bär in der SZ vom 03.04.

Wenn man z.B. aus der Süddeutschen Zeitung erfährt, welchen Unsinn diese Digitalisierungsfrau der Bundesregierung da erzählt, kann sich (diplomatisch ausgedrückt) nur wundern. Die Buchläden stehen voll mit Fachbüchern die zeigen, was digitale Technik mit besonders jungen Menschen anrichtet.

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Mobilfunk freier Urlaub

Es freut uns sehr, dass die Initiativen für ein mobilfunkfreies Leben mehr und mehr zustande kommen! Wir empfehlen z.B. ganz aktuell mobilfunkfreierurlaub.com und weiterhin hotels-ohne-wlan.com.

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Stellungnahmen von Ärzten und Wissenschaftlern zum Review zu WLAN

Niemand weiß besser als EHS-Betroffene, dass WLAN (2,45 GHz, gepulst) mit die schlimmste digitale Funktechnik ist, die es im kommerziellen Bereich gibt. Diagnose-Funk e.V. hat in der Beilage der aktuellen UMG „unser Empfinden“ mit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen untermauert.

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Bericht über einen EHS-Betroffen in Winterthur

Wieder ein guter Bericht über einen EHS-Betroffenen, der gut verständlich aufzeigt, in welcher
menschlichen Katastrophe wir uns befinden. 

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Sinnloser Wasserzähler-Tausch - Leserbriefe im Münchner Merkur

Wer die bayrische Debatte und Vorgehensweise im Landtag um digitale, funkbasierte Energiezähle (z.B. Wasser) verfolgt hat weiß, dass man sich entgegen aller in den Leserbriefen gut genannten Fakten nur wundern kann, welcher Geist die Politiker von CSU & Co eigentlich gekapert hat.

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Veranstaltungen des Vereins

01.10.2018 Stammtisch Oktober
05.11.2018 Stammtisch November

Weitere Veranstaltungen

04.10.2018 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)
01.11.2018 EHS-Stammtisch Berlin (18:30)

Mit freundlicher Unterstützung:

Aktuelles

Aktuelles Gerichtsverfahren und eine aufschlussreiche Talkshow aus Israel - Grenzwerte ohne Schutzwirkung

19.09.2013 11:31

Presseveröffentlichung

Aktuelles Gerichtsverfahren in Israel

Gemäß den uns vorliegenden Berichten hat in Israel der Oberste Gerichtshof deutlich gemacht, dass er davon ausgeht, dass es Elektrohypersensibilität als Erkrankung gibt:

Seit 16.November 2012 ist am Obersten Gerichtshof des Staates Israel ein Verfahren anhängig, in dem die Kläger - eine Elterninitiative, zwei Kinder und die elektrosensible israelische Anwältin Dafna Tachover - ein Verbot von WLAN an Schulen fordern. Die israelische Regierung hat im Verfahren auf Frage des Gerichts angegeben, man werde WLAN in der jeweiligen Schule abstellen, falls ein Kind elektrosensibel sei. Bereits im vorgerichtlichen Briefwechsel hatte die Regierung vorgetragen, sollte ein Kind an EHS erkranken, werde man "individuelle Lösungen" finden.

Dafna Tachover hat dem Gericht vorgetragen, dass

  • EHS eine körperliche Beeinträchtigung ist, die durch EMF hervorgerufen wird
  • die Nichtanerkennung athermischer Effekte schon vor 40 Jahren falsch war
  • die Stellungnahmen der israelischen Regierung sowohl nicht professionell als auch mindestens fahrlässig sind
  • die beteiligen Industrien die Öffentlichkeit täuschen und dass die israelischen Grenzwerte, die angeblich sicher negative gesundheitliche Folgen ausschließen, keine Schutzwirkung haben.

Die Kläger haben eidesstattliche Versicherungen von 7 elektrosensiblen Personen vorgelegt, sowie ausführliche wissenschaftliche Darlegungen.

Das Gericht hat nun die israelische Regierung aufgefordert, bis 16. November 2013 mitzuteilen, wie viele Kinder in Israel tatsächlich schon an EHS erkrankt sind. Damit hat das Gericht zum einen gezeigt, dasses dem Vortrag der Kläger folgt, dass es EHS gibt, die durch EMF hervorgerufen wird. Zum anderen verlangt das Gericht von der Regierung, dass die entsprechenden Fakten in Form einer eidesstattlichen Versicherung vorgelegt werden.

Die israelische Regierung hat inzwischen reagiert. Seit August 2013 gibt es nun eine Richtlinie, die zum einen vorsieht, dass Funkanwendungen in Schulen ausgeschaltet werden, wenn sie nicht gerade zu Unterrichtszwecken benötigt werden. Ferner ist generell eine zeitliche Begrenzung der WLAN-Nutzung an Schulen vorgesehen.

Nachdem bekannt wurde, dass in Tel Aviv WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen eingerichtet werden sollen, fand im israelischen Fernsehen eine Fernsehdiskussion statt. Gäste waren ein Vertreter des Stadtrats von Tel Aviv,
Amir Borenstein, ein EHS-Betroffener sowie  Prof. Sardetzki, die Fachbereichsleiterin für das Thema beim israelischen Gesundheitsministerium. Diese vertrat bisher die Ansicht, dass es keine bewiesenen Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Felder gibt.
Während ihres Interviews erklärt sie nun, dass WLANgesundheitsschädlich sei, nicht installiert bzw. deaktiviert werden solle und die Installation das Recht Elektrosensibler verletzte, sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten (!).
Unter Bezugnahme auf das Gerichtsverfahren erklärtesie auch, dass auf WLAN an Schulen verzichtet werden solle.

Amir Borenstein blieb nur noch die Aufgabe, die Symptome Elektrosensibler zu erklären. Während er dies tat, musste die Gastgeberin/Moderatorin der Fernsehshow vor laufender Kamera feststellen, dass auch sie unter EHS leidet.

München, 19. September


Die Fernsehdiskussion kann unter Youtube in der Orginalfassung betrachtet werden:

>> http://www.youtube.com/watch?v=krrUzJeu4KI

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